2G-Regel auch im deutschen Profifußball? Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, spricht sich für diese Maßnahme aus. "In der gegenwärtigen dramatischen Corona-Lage finde ich es verhältnismäßig, dass in einer Kontaktsportart, die als länderübergreifender Wettbewerb in Bundesligen gespielt wird und sehr viele Zuschauer anzieht, die 2G-Regel eingeführt wird", sagt Dabrock der Deutschen Presse-Agentur.
Der Theologie-Professor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erläutert: "Es ließe sich kaum vermitteln, dass in Berlin andere Regeln in diesen Bundesligen gelten als in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern. Das wäre sonst eine Wettbewerbsverzerrung. Die Alternative wäre aus meiner Sicht, dass man den Spielbetrieb einstellt. Ich halte es sowohl im Hinblick auf den Trainingsbetrieb, den Spielbetrieb und auch bezogen auf die Vorbildfunktion nicht einzelner Spieler, sondern dieses gesamten Systems, wirklich für geboten, dass man hier 2G durchführt."