Letztes Update:
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16:44
18.11.2021
UPDATE | Die zwei österreichischen Bundesländer mit den höchsten Corona-Zahlen gehen nächste Woche in einen harten Lockdown. Das kündigen die Landeschefs von Salzburg und Oberösterreich an, Wilfried Haslauer und Thomas Stelzer. Die Maßnahme werde am Montag in Kraft treten und möglichst bis Weihnachten aufgehoben, sagt der Salzburger Haslauer. Beide Landeschefs verwiesen auf die weiterhin stark steigenden Infektionszahlen und die vollen Kliniken. "Daher haben wir gar keine Alternative, als diesen Lockdown zu verhängen", sagt Haslauer.
Ab Montag dürfen die Menschen ihr Zuhause nur für dringende Besorgungen, medizinische Termine, Bewegung im Freien oder den Weg zur Arbeit verlassen. Die meisten Geschäfte müssen schließen, ebenso Lokale. Die Schulen müssen wieder auf Fernunterricht umstellen. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Salzburg kletterte zuletzt auf mehr als 1700. Oberösterreich stand bei knapp 1600. Die beiden Bundesländer an der Grenze zu Bayern liegen damit weit über der österreichweiten Inzidenz von rund 990. Bereits seit Montag gilt in ganz Österreich ein Lockdown für Ungeimpfte. Ob nun zusätzliche bundesweite Maßnahmen für die Gesamtbevölkerung kommen, soll in Gesprächen zwischen Bund und Ländern am Freitag entschieden werden.

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15:41
18.11.2021
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Prüfung der Zulassung des Covid-19-Medikamentes Xevudy (Sotrovimab) begonnen. Die Hersteller GlaxoSmithKline und Vir Biotechnology hätten einen Antrag auf Zulassung des Mittels in der EU gestellt, teilt die EMA in Amsterdam mit. Das Mittel ist ein sogenannter monoklonaler Antikörper, mit dem Erwachsene und Jugendliche behandelt werden könnten, um eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion zu verhindernBislang sind in der EU drei Medikamente zur Behandlung von Covid-Patienten zugelassen. 

15:20
18.11.2021
Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mehr Tempo bei den Auffrischungsimpfungen. Nach Teilnehmerangaben nannte Merkel bei den Bund-Länder-Beratungen als Ziel ein zeitnahes Angebot für 27 Millionen Impfungen. Umstritten ist aber offenbar, ob eine solche genaue Zielgröße mit Blick auf Impfkapazitäten in das Beschlusspapier aufgenommen wird.

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