Die Polizeigewerkschaften wollen die Behörden bei der Durchsetzung der Corona-Zutrittsregeln zwar unterstützen, sehen aber Schwierigkeiten. "Natürlich werden Polizei und Ordnungsbehörden notfalls die Regeln durchsetzen, die von der Politik auf demokratisch legitimierten Weg erlassen wurden", sagt der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es sei jedoch schwieriger zu kontrollieren, ob Menschen geimpft oder genesen (2G) beziehungsweise geimpft, genesen oder getestet (3G) seien, als beispielsweise Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. "Häufig werden es auch nur Stichproben sein, die die Polizei machen kann", so Wendt. Tausende andere Polizistinnen und Polizisten würden dann andere Aufgaben weniger erfüllen können.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, verwies auf die Verantwortung der lokalen Behörden: "Für die Kontrollen sind zunächst einmal die Ordnungsämter, Gesundheitsämter und Gewerbeaufsichtsämter zuständig. Die Bürgermeister und Landräte stehen in der Verantwortung, die Maßnahmen auch durchzusetzen", soMalchow zum RND.