Sachsens Regierungschef
Michael Kretschmer mahnt angesichts drastisch steigender Corona-Infektionen
konsequentes Handeln an - in Deutschland und in Sachsen. ""Wir müssen jetzt in einer besonderen Weise auf die Bremse treten", sagt er. Die Entwicklung dürfe so nicht weitergehen.
"Das kann kein gutes Ende nehmen. Wir wollen keinen neuen Lockdown. Wir wollen, dass Kindergärten und Schulen offen bleiben." Doch dafür müsse man jetzt handeln. Er spricht dafür aus, Corona-Schnelltests wieder für alle kostenlos anzubieten.
Zudem widerspricht er erneut dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der ein Ende der pandemischen Lage in Deutschland für den 25. November angekündigt hatte.
Dieser Satz sei nicht nur "kolossal falsch", er habe auch einen gewaltigen Schaden angerichtet. "Wir haben eine Bedrohung, die vermutlich nicht so groß war in den vergangenen 18 Monaten wie jetzt." Es gebe eine
extreme Belastung in den Krankenhäusern und eine
wirkliche Bedrohungslage. Bund und Länder müssten jetzt gemeinsam agieren.