Letztes Update:
20220127220332

13:15
03.11.2021
Eine für diesen Samstag in Leipzig geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen wird deutlich eingeschränkt. Nach Erreichen der Vorwarnstufe in Sachsen sind Versammlungen von Samstag an ausschließlich ortsfest zulässig und auf eine Teilnehmerzahl von maximal 1000 Personen begrenzt, wie die Stadt mitteilt. Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgezählt. Diese Stufe greift, weil sachsenweit ein bestimmter Wert bei der Bettenbelegung von Covid-19-Patienten auf Normal- und Intensivstation an mehreren Tagen nacheinander überschritten wurde.
Ein Jahr nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei einer "Querdenken"-Demonstration in Leipzig hat die "Bewegung Leipzig" zu einer erneuten Kundgebung an diesem Samstag in der Messestadt aufgerufen. Angemeldet ursprünglich bis zu 3000 Teilnehmer. 

12:50
03.11.2021
Mit einer neuen Impfkampagne will der 1,3-Milliarden-Einwohner-Staat Indien eine weitere Welle des Corona-Virus verhindern. Premierminister Narendra Modi fordert die zuständigen Behörden in Neu Delhi auf, in den verschiedenen Landesteilen Beschäftigte von Tür zu Tür zu schicken und die Leute zu impfen. Auch religiöse Anführer sollten in dem sehr religiösen Land mithelfen, weitere Teile der Bevölkerung zum Impfen zu bewegen. Viele Inderinnen und Inder haben sich bislang nur einmal impfen lassen. 
Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den ersten Impfstoff aus Indien anerkannt. Sie erteilt dem Präparat Covaxin der Firma Bharat Biotech eine Notfallzulassung, wie die WHO bekanntgibt. Diese Zulassung haben damit nun inzwischen sieben Mittel: neben Covaxin auch die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson, Sinopharm und Sinovac. Die Prüfung des russischen Impfstoffs Sputnik V ist noch nicht abgeschlossen.

12:50
03.11.2021

12:44
03.11.2021
Die bayerische Staatsregierung beschließt die vorübergehende Wiedereinführung der Maskenpflicht an Bayerns Schulen. Nach den Herbstferien müssen in den Grundschulen für eine Woche und in den weiterführenden Schulen für zwei Wochen wieder Masken auch am Platz und unabhängig vom Mindestabstand getragen werden, wie das Kabinett beschloss. 
"Ab dem 8. November wird die Maskenpflicht im Unterricht und auf den sogenannten Begegnungsplätzen im Schulgebäude gelten, nicht dagegen aber unter freien Himmel, also im Pausenhof", erläutert Kultusminister Michael Piazolo. Für die weiterführenden Schulen sind dann medizinische Masken vorgeschrieben, für die Grundschüler reichen Alltagsmasken. Die Maskenpflicht im Unterricht war in Bayern erst Anfang Oktober aufgehoben worden.

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