Letztes Update:
20220127220332

10:42
27.10.2021
Die steigenden Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen könnten aus Sicht des geschäftsführenden Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier Folgen für die Wirtschaft haben. Der CDU-Politiker sagt in Berlin, Deutschland stehe vor einem zweiten Pandemie-Winter. Er spricht von beunruhigenden Zahlen. Es sei möglich, dass die hohen Infektionszahlen dazu führten, dass es negative Auswirkungen für die Wirtschaft gebe, auch wenn kein Lockdown verhängt werden müsse.

10:03
27.10.2021
Die Pandemie belastet die Arbeitsmärkte nach einer Analyse der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit stärker als bislang gedacht. Die Konjunkturerholung sei ungleich verteilt, und das liege an den ungleichen Impfraten und finanziellen Möglichkeiten der Regierungen, sagt ILO-Chef Guy Ryder in Genf. "Wir hatten in diesem Jahr mit einer langsamen, aber anhaltenden Erholung gerechnet. Dieser relative Optimismus ist geschwunden", sagt er.
2021 werde die Zahl der Arbeitsstunden weltweit 4,3 Prozent unter dem Vor-Pandemie-Niveau liegen, das entspreche 125 Millionen weniger Vollzeitstellen, so die ILO. Im Juni war sie noch von minus 3,5 Prozent oder 100 Millionen weniger Vollzeitstellen ausgegangen.

09:59
27.10.2021
Trotz gut gefüllter Auftragsbücher wird die deutsche Wirtschaft im Winter wohl kaum wachsen. Davon geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung wegen der Lieferengpässe aus. Diese seien Sand im Getriebe der Industrie, erklärt Konjunkturexperte Simon Junker. "Mangels vielerorts fehlender Vorleistungsgüter wird die Produktion wohl auch im vierten Quartal weiter zurückgefahren werden müssen." Auch die steigenden Corona-Zahlen dämpften. Kontaktintensive Dienstleistungen wie im Gastgewerbe könnten nicht ausgeweitet werden. Nach einem Plus von knapp 1,5 Prozent im Sommer werde die Wirtschaft im letzten Vierteljahr nur noch um etwa ein halbes Prozent gegenüber dem Vorquartal wachsen.

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