Letztes Update:
20220127220332

10:09
19.10.2021
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Corona-Datenspende-App überarbeitet und ausgebaut. Mit der Neuauflage der Smartphone-Anwendung können sich Menschen in Deutschland pseudonymisiert an wissenschaftlichen Studien zu den Folgen der Corona-Pandemie beteiligen, wie das RKI mitteilte. Die erste Version der App war im April 2020 vom Robert Koch-Institut veröffentlicht worden. 
Seit dem Start haben nach Angaben des RKI mehr als 500.000 Menschen ihre Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches über die App zur Verfügung gestellt. Zu den erfassten Informationen gehören zum einen Vitaldaten wie die Pulsfrequenz, aber auch Aktivitätsdaten wie die Zahl der gelaufenen Schritte. Diese Daten werden unter anderem auf mögliche Fiebersymptome analysiert und im deutschlandweiten Fiebermonitor zusammengefasst. Mit der neuen App-Version können künftig auch Menschen mitmachen, die nicht über ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch verfügen. 

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09:26
19.10.2021
Die Göttinger Physikerin Viola Priesemann würde sich bei künftigen Pandemien eine "deutlichere Trennung von politischer Abwägung und wissenschaftlicher Expertise" wünschen. In einem Interview in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte die Forscherin: "Dazu könnte ein Pandemierat beitragen, der Wissen, Unsicherheiten und Szenarien zusammenträgt und all das kommuniziert: Was passiert, wenn wir einen Freedom Day wagen?" Die Wissenschaftlerin vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation entwickelt seit Beginn der Pandemie Modellrechnungen für die Ausbreitung des Coronavirus. 

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