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08:26
19.10.2021
Witzige Memes könnten Menschen dabei helfen, den mit der Corona-Pandemie verbundenen Stress besser zu bewältigen. Das legt eine US-Studie über die Wirkung dieser lustig beschrifteten Bildchen nahe, die im Fachblatt Psychology of Popular Media veröffentlicht ist. Hauptautorin Jessica Myrick von der Penn State University und ihr Team befragten 748 Menschen online, um herauszufinden, ob das Betrachten unterschiedlicher Memes Emotionen, Ängste, Informationsverarbeitung und Bewältigung der Corona-Krise beeinflusst.  
Sie fanden heraus, dass Menschen, die sich Memes ansahen, ein höheres Maß an Humor und positivere Emotionen zeigten als andere. Probanden, die Memes mit Bildunterschriften zu Covid-19 anschauten, hatten sogar eine höhere Wahrscheinlichkeit, weniger Stress wegen der Pandemie zu empfinden als solche, die Memes mit Bildunterschriften zu anderen Themen anschauten. 

06:53
19.10.2021
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt, dass die Corona-Pandemie die freie Rede und unabhängige Berichterstattung gefährdet. "Im Zuge der Covid-19-Pandemie haben Regierungen unabhängige Berichterstattung unterbunden und Menschen angegriffen, die die Reaktion ihrer Regierung auf die Ausbreitung des Coronavirus kritisierten oder ihre Maßnahmen hinterfragten", teilte die Organisation mit. Eine Folge sei, dass viele Menschen keinen Zugang zu Informationen über das Coronavirus hätten und daher nicht wüssten, wie sie sich selbst und ihr Umfeld schützen könnten.
Ein besonders erschreckendes Beispiel ist demnach China. Bereits im Dezember 2019 versuchten Angehörige des medizinischen Personals sowie Bürgerjournalisten auf den Ausbruch der Krankheit in Wuhan hinzuweisen, wie Amnesty International mitteilte. Dafür seien sie von der Regierung verfolgt worden. Bis Februar 2020 wurden laut Amnesty gegen 5511 Personen, die Informationen zum Ausbruch von Covid-19 veröffentlicht hatten, Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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