Angesichts des breiten
Protests gegen das neue 2G-Optionsmodell etwa für die Gastronomie oder Veranstaltungen will der
Berliner Senat nun doch
über Ausnahmen für Kinder beraten. Am Dienstag hatte der von SPD, Linken und Grünen getragene Senat beschlossen, dass künftig in etlichen Bereichen Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Genesenen (2G).
Zuvor hatte unter anderem die
Berliner SPD-Landeschefin Franziska Giffey auf Twitter eine
Ausnahme für Kinder unter zwölf Jahren von der neuen 2G-Option gefordert. "Die gestrige Entscheidung des Berliner Senats zum Optionsmodell 2G muss korrigiert werden", so die Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl. Es müsse eine höhere Impfquote erreicht werden - aber nicht auf Kosten von Kindern und ihrer Familien.