Letztes Update:
20220127220332
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15:35
08.09.2021
Präsident Herbert Hainer vom FC Bayern München erwartet als Folge der Corona-Krise einen vermehrten Einstieg von Investoren im internationalen Fußball. "Ich glaube, dass mehr Geld von außen reinkommen wird", sagte Hainer auf dem SpoBis-Kongress in Düsseldorf: "Zum einen, weil viele Clubs durch die Corona-Krise gebeutelt sind, teilweise schon davor. Zum anderen würde es dem Sport nicht schlecht tun, wenn professionelleres Management in die Clubs reinkommt. Nicht jeder Club und jeder Verband ist schließlich so geführt, dass automatisch Erfolg reinkommt."
Die Investoren könnten sich durchaus nicht nur für die Top-Vereine interessieren, sondern auch für die kleineren mit Potenzial, glaubt Hainer. "Es gibt unterschiedliche Motive. Aber wer auf Rendite schaut, geht dort rein, wo er Wachstums-Möglichkeiten sieht", sagte Hainer.

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15:07
08.09.2021
Geschäftsführer Carsten Schmidt vom Bundesligisten Hertha BSC warnt vor schwerwiegenden Langzeitfolgen für den deutschen Fußball nach der Corona-Krise. "Das Eis wird dünner", sagte Schmidt auf dem SpoBis in Düsseldorf: "Wenn die Super League gekommen wäre, hätten wir gemerkt, wie dünn es geworden ist. Aber es schmilzt. Und es braucht nicht mehr viel. Wir müssen höllisch aufpassen."
Die Krise habe der Fußball nicht genutzt, um sich positiv zu positionieren. "Wenn so etwas wie Corona vom Himmel fällt, schauen die Menschen, welche Institutionen sind noch vertrauensvoll. Da ist der Fußball nicht positiv aufgefallen", so Schmidt: "Ich kenne allerdings ehrlich gesagt auch kaum eine Institution, die positiv aufgefallen ist."

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