Zahlreiche
Unternehmen haben freiwillig Corona-Soforthilfen zurückgezahlt. Die zuständigen Stellen der Länder hätten dem Bundeswirtschaftsministerium mitgeteilt, dass sie "Rückzahlungen in Höhe von
322 Millionen Euro geltend gemacht haben und dass darüber hinaus freiwillige Rückzahlungen in Höhe von
911 Millionen Euro" erfolgt seien, teilte eine Ministeriumssprecherin mit.
Die Gründe für die Rückzahlung von Corona-Soforthilfen seien vielfältig, so die Sprecherin weiter. "Insbesondere hatten Unternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung
teilweise höhere Liquiditätsengpässe für den dreimonatigen Förderzeitraum
prognostiziert als letztlich eingetreten sind, so dass jetzt entsprechende Überprüfungen und Rückzahlungen anstehen." Die Schlussberichte der Länder über die bestimmungsgemäße Verwendung der Corona-Soforthilfen seien bis zum 30. Juni 2022 vorzulegen.