Letztes Update:
20220127220332

10:32
06.08.2021
Nach dem strengen Corona-Lockdown boomen in Frankreich Freizeit und Urlaub im Grünen, wofür Privatleute Erholungshungrigen auch ihre Gärten, Schwimmbäder oder Dachterrassen vermieten. Die Corona-Krise habe den Wunsch zum Ausspannen in privater Umgebung im Freien verstärkt, berichtet die Zeitung "Le Figaro". Einen Ansturm verzeichnete die Plattform HomeCamper, über die private Grundstücksbesitzer Zelt- und Wohnwagenplätze vermieten. "Die Franzosen wollen einen verantwortlichen Tourismus abseits der Massen", sagt Plattformchef Étienne de Galbert der Zeitung. Für Menschen, die sich von der ständigen digitalen Erreichbarkeit erholen wollen, gibt es auch einige "No Signal"-Gelände ohne Netz.
Wer nicht verreisen, aber etwa eine Feier mit Familie oder Freunden im Freien organisieren möchte, kann dafür auch stundenweise den Swimmingpool, Garten, Balkon oder die Dachterrasse anderer Menschen mieten. Die Plattform We Peps, die den Service vermittelt, registrierte im Vergleich zum vergangenen Sommer einen Anstieg der Buchungen um 400 Prozent. "Seit dem vergangenen Jahr sind vor allem Gärten gefragt, dort kann man besser Abstand halten", sagte Mitgründer Benjamin Poutier dem "Figaro". 

09:32
06.08.2021
Google-Gründer Larry Page hat im Januar trotz der coronabedingten Schließung der Grenzen nach Neuseeland einreisen dürfen. In dem Pazifikstaat, der sich sehr strikt und bislang recht erfolgreich gegen die Pandemie schützt, gibt es nun eine heftige Kontroverse über die Vorzugsbehandlung für den 48 Jahre alten US-Milliardär. Der Besuch wurde erst jetzt durch einen Bericht des neuseeländischen Nachrichtenportals Stuff publik.
Demnach bekam Page eine Ausnahmegenehmigung, um mit seinem erkrankten Sohn von den Fidschi-Inseln im Südpazifik nach Neuseeland einzureisen. Ein Sanitätsflugzeug habe beide abgeholt und in ein Krankenhaus nach Auckland gebracht, die größte Stadt des Landes. Mit einem geschätzten Vermögen von 116 Milliarden Dollar gehört Page zu den reichsten Menschen der Welt. Während der Anfangszeit der Pandemie zog er sich mit Familie auf eine abgelegene Fidschi-Insel zurück. Für zusätzlichen Zündstoff sorgte ein Stuff-Bericht, Page sei auch eine Aufenthaltsgenehmigung gewährt worden. Dies habe das Wirtschaftsministerium bestätigt. Möglicherweise habe der Google-Gründer von einem Gesetz profitiert, das wohlhabenden Investoren die Möglichkeit gebe, einen Wohnsitz in Neuseeland zu haben. 

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