Das
Internationale Olympische Komitee will
erst im kommenden Frühjahr über
Lehren aus den Corona-Maßnahmen bei Olympia in Tokio für die nächsten Sommerspiele in Paris
beraten. Man wolle nach den Winterspielen in Peking im Februar 2022 "sorgfältig prüfen", welche Konsequenzen die Bedingungen bei den beiden Spielen in Asien für das Großereignis in Frankreich 2024 haben könnten, sagt IOC-Präsident Thomas Bach. Man wolle "keine voreiligen Schlüsse ohne umfassende Daten" ziehen, erklärt der IOC-Chef. Auch die
Winterspiele in China dürften noch stark
unter dem Eindruck der Pandemie stehen. Mit strengen Maßnahmen wie Quarantäne, Massentests, Ausgangssperren und strikten Einreisebeschränkungen verfolgt China seit vergangenem Sommer ziemlich erfolgreich eine "Null-Covid-Strategie". Offen ist weiter, wie strikt die Hygieneregeln bei den Winterspielen für Athleten, Offizielle und Medienvertreter sein werden.