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Pilotprojekt zur Nachverfolgung von Infektionsketten

14:26
04.05.2020
Die Staatlichen Kunstsammlungen starten in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskanzlei in der Gemäldegalerie Alte Meister ein Pilotprojekt. Für mehr Sicherheit können die Besucher auf freiwilliger Basis per Smartphone ein Online-Formular aufrufen und ihre Kontaktinformationen hinterlassen. Diese Angaben werden im Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen gespeichert und nach vier Wochen wieder gelöscht.

Sollte innerhalb dieses Zeitraums bekannt werden, dass ein Besucher mit dem Corona-Virus infiziert war, können so alle anderen Besucher, die im gleichen Zeitraum im Museum waren, zügig durch die Gesundheitsämter kontaktiert werden. So lassen sich mögliche Infektionsketten schnell identifizieren und unterbrechen. Es ist geplant, das Online-Angebot auch anderen Trägern von Museen, Bibliotheken und ähnlichen öffentlichen Einrichtungen anzubieten.

Daniela Hielscher