Die durch den Coronavirus ausgelöste weltweite Pandemie, trifft auch die Film- und Fernsehproduktionswirtschaft in Deutschland mit voller Wucht.
"Das Corona-Virus stellt mit seinen globalen Auswirkungen eine noch nie dagewesene Herausforderung für uns alle dar. Für die Produzentenallianz ist es daher von besonderer Bedeutung, einer möglichen irreversiblen Schädigung der Film- und Fernseh¬produktionswirtschaft entgegenzuwirken. Aus diesem Grund hat der Gesamtvorstand der Produzentenallianz am heutigen Tag via Telefonkonferenz in einer außerordentlichen Sitzung getagt, um zur aktuellen Situation für die Film- und Fernsehbranche in unserem Land Stellung zu beziehen" sagt Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz.
So begrüße die Produzentenallianz den umfassenden "Schutzschirm" des Bundes für die deutsche Wirtschaft mit Krediten, Liquiditätshilfen, Bürgschaften, Steuerstundungen und Kurzarbeitergeldregelungen begrüßen sehr und appellieren an einen Schulterschluss aller Branchenteilnehmer. Darüber hinaus werden unter anderem die Hauptauftraggeber der deutschen Fernsehproduktionswirtschaft, ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 und RTL ZWEI, zu einer verantwortungsvollen und transparenten Vorgehensweise den Produzent*innen gegenüber bei begonnenen Produktionen oder vor Beginn stehenden Produktionen gebeten. Alle notwendigen Maßnahmen müssten ergriffen werden, insbesondere um die Liquidität der Produktionsfirmen zu sichern.
Besondere Bedingungen sollen zudem für den nicht geförderten und nicht durch Sender beauftragten Bereich der Werbung gelten. Die Produzentenallianz appelliert im Namen der Sektion Werbung an die werbetreibenden Unternehmen und die Werbeagenturen gemeinsame Regelungen zu suchen, wie man mit dieser Ausnahmesituation fair und zielführend umgeht.
Alessa Kästner