Letztes Update:
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Bayerische Lernplattform Mebis zeitweise von Hackern lahmgelegt

15:18
16.03.2020
Hacker haben am Montag die eigentlich für den Fernunterricht von Schülern gedachte Online-Plattform Mebis lahmgelegt. Am Nachmittag war die Plattform nach Auskunft des Bayerischen Kultusministeriums aber wieder erreichbar, wenn auch mit Problemen. Es werde noch am Ausbau und der Optimierung der Systeme gearbeitet, hieß es aus dem Ministerium in München. Damit wolle man der stark gestiegenen Anzahl von Benutzern Rechnung tragen.

Die Mebis-Server waren nach Auskunft der Betreiber seit den frühen Morgenstunden einer Attacke ausgesetzt. Der Angriff sei durch Hunderttausende automatisierte Seitenaufrufe erfolgt.

Während der Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie sollen die bayerischen Schüler in den kommenden Wochen von ihren Lehrern über Mebis mit Lernmaterial versorgt werden. Auch archivierte Prüfungsaufgaben, ein Informationsportal und rund 55 000 Medien können in dem virtuellen Klassenzimmer abgerufen werden.

dpa

Corona - auch der Mittelstand reagiert

13:53
16.03.2020

Der Bocholter Mittelständler Rose Bikes hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um seine Mitarbeiter zu schützen, vor allem aber, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Geschäftsführer Thorsten Heckrath- Rose fordert gelebte Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft und stellt wirtschaftliche Interessen des Unternehmens hinter soziale Verantwortung: "Gemeinsam mit unserem Management haben wir entschieden, dass wir in der aktuellen Situation wirtschaftliche Interessen konsequent hinter unsere soziale Verantwortung stellen. Dieser Schritt fällt uns als mittelständisches Unternehmen sehr schwer, wir sind aber davon überzeugt, dass dieses unsere Pflicht ist", sagt er. "Ich bin mir sicher, dass wir alle gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden, wenn jeder seinen Beitrag leistet und wir schnell und umfassend agieren", ergänzt Geschäftsführer Marcus Diekmann.

Zum Maßnahmenpaket gehört unter anderem, dass Termine verpflichtend ins Digitale verlegt werden. Zudem gibt es eine kulante Minusstundenregelung für die Mitarbeiter, eine Home-Office-Anordnung für die Mitarbeiter in der Verwaltung sowie ein Mehrschichtensystem in Logistik und Produktion, so dass die Anzahl der Mitarbeiter je Schicht deutlich reduziert wird. Mitarbeiter haben zudem angeboten, ihre Überstunden an Kollegen zu spenden, die ihr Kinder von zuhause aus betreuen müssen.

Lena Hermann

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