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Coronavirus: Kinoverband sieht schwierige Situation

14:12
13.03.2020
Kinobetreiber in Deutschland sehen sich unter Druck, weil wegen des neuartigen Coronavirus immer mehr Filmstarts verschoben werden oder vereinzelt Kinos schließen mussten. "Wir hoffen, dass die Leute auch weiterhin ins Kino gehen", sagte Christine Berg vom Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF Kino) in Berlin am Freitag.

Die Kinos hätten sich bereits mit unterschiedlichen Maßnahmen auf die Situation eingestellt. Einige Häuser würden beispielsweise den Online-Kartenverkauf empfehlen und insgesamt weniger Tickets verkaufen, damit mehr Platz im Saal sei.

Schwierig ist aus ihrer Sicht, dass mehrere Kinostarts verschoben wurden. Dazu zählen der neue James Bond-Film, die Neuauflage des Disney-Klassikers "Mulan" und der Horrorfilm "A Quiet Place 2". "Das sind Filme, die ganz, ganz wichtig sind für die Branche", sagte Berg der Deutschen Presse-Agentur.

Im Moment liefen tolle Filme im Kino, aber es kämen weniger große Filme nach. In Halle und Kassel hätten Kinos auf Anordnung der Behörden auch schließen müssen. Sollten Kinos am Ende flächendeckend Schließungen drohen, würde das ihren Angaben zufolge Verluste von 17 Millionen Euro pro Woche bedeuten. Der Verlust müsse dann aufgefangen werden. "Da brauchen wir den Staat."


dpa

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