Letztes Update:
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Hunderte Opel-Mitarbeiter im Homeoffice

13:59
13.03.2020
 Opel hat nach einer Coronavirus-Infektion in der Belegschaft Hunderte Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice geschickt. Am Standort Rüsselsheim sei ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. "Gemäß unserer existierenden Gesundheitsbestimmungen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit dem Kollegen in engerem Kontakt waren, nun ebenfalls untersucht und betreut. Sie befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne." Vorsichtshalber arbeite der weit überwiegende Teil der Beschäftigten im Adam-Opel-Haus derzeit von zu Hause, die Kantine sei geschlossen. Es gehe um Hunderte Mitarbeiter in der Verwaltung, hieß es. Wenn nötig, werde kurzfristig über weitere Maßnahmen entschieden. Auswirkungen auf die Fahrzeug-Herstellung bei Opel oder der französischen Konzernmutter PSA gebe es nicht, betonte der Sprecher. "Die Produktion in den Werken der Groupe PSA, inklusive des Rüsselsheimer Fahrzeugwerks, ist nicht betroffen."


dpa

Lieferando-Kuriere sollen Essen nur noch abstellen - und warten

13:56
13.03.2020
Die Kuriere des Essens-Lieferdienstes Lieferando.de sollen den Kunden die Bestellung künftig nur noch vor die Tür stellen und klingeln - warten bis geöffnet wird, müssen sie aber weiterhin. "Aufgrund der jüngsten globalen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus führt Lieferando.de die kontaktlose Lieferung für alle Restaurants auf der Plattform ein", teilte die Lieferando-Mutter Takeaway mit Sitz in den Niederlanden am Freitag mit. "Diese Maßnahme tritt in ganz Europa in Kraft."

Das Essen sei dabei zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet, betonte eine Sprecherin. Die Kuriere seien angewiesen, die Lieferung abzustellen, zu klingeln und von der Tür wegzutreten. "Er oder sie wird so lange warten bis die Bestellung sicher beim Kunden angekommen ist", hieß es mit Blick auf die Lieferanten. Die Kunden wiederum seien angehalten, ausschließlich online zu bezahlen.

Damit will das Unternehmen vermeiden, dass es zum physischen Austausch zwischen Kunden und Lieferanten kommt. Die Ansteckungsgefahr mit dem Sars-CoV-2 genannten Erreger soll so verringert werden. Über die Lieferando-Plattform können Verbraucher per Handy ein Restaurant in ihrer Nähe auswählen und das Essen dort bestellen. Der Konzern Takeaway.com hatte 2019 das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero mit Marken wie Foodora, Lieferheld oder Pizza.de für 930 Millionen Euro übernommen.


dpa

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