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Corona inspiriert zu neuer "Piefke-Saga"

09:26
25.05.2020
Der österreichische Autor Felix Mitterer arbeitet nach der Corona-Ausbreitung etwa im Wintersportort Ischgl an einem fünften Teil der ”Piefke-Saga“. ”Das müssen wir einfach machen. Ich arbeite bereits an einem Exposé“, verriet der 72-Jährige der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Der Wunsch nach einem weiteren Teil der Erfolgsserie sei mehrfach an ihn herangetragen worden.

Die ersten vier Teile der ”Piefke-Saga“ beschäftigten sich auf satirische Weise mit dem Verhältnis zwischen Deutschen und Österreichern. Im Fokus standen dabei vor allem deutsche Touristen und einheimische Tiroler. In der Serie reist die Berliner Unternehmerfamilie Sattmann regelmäßig in den fiktiven Tiroler Ort Lahnenberg. Die ersten drei Teile der Serie, eine Gemeinschaftsproduktion von NDR und ORF, entstanden 1990, der vierte Teil 1993.

Nach dem, was zuletzt in einigen Tiroler Tourismusorten passiert sei, müsse eine Fortsetzung der Serie einfach sein, sagte Mitterer der APA. Tirol und vor allem Ischgl standen zuletzt immer wieder in die Kritik, weil sich das Coronavirus von dort über weite Teile Europas ausgebreitet haben dürfte. Vor allem bei den Après-Ski-Partys in den Wintersportorten dürften sich viele Menschen angesteckt haben. Einer der Vorwürfe lautet, dass dieses Risiko bei den Partys unterschätzt wurde.

Das Krisenmanagement des österreichischen Bundeslandes Tirol wird inzwischen von einer Kommission genauer untersucht. Die Deutschen sind die wichtigste Gruppe für den österreichischen und speziell auch den Tiroler Tourismus.

dpa

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