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Apple macht Stores in Deutschland mit Temperaturmessungen wieder auf

10:03
08.05.2020

Apple macht ab Montag nach einer coronabedingten Auszeit seine Geschäfte in Deutschland mit Vorsichtsmaßnahmen und verkürzten Öffnungszeiten wieder auf. Bei Kunden soll am Eingang die Temperatur gemessen werden und sie müssen Gesichtsmasken tragen, wie der iPhone-Konzern am Freitag ankündigte.

Wer keine Mund-Nase-Bedeckung dabeihat, bekomme eine gestellt. Da nur eine eingeschränkte Kundenzahl den Laden betreten darf, um den Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten, könne es zu Wartezeiten kommen, warnte Apple und empfahl, weiterhin online einzukaufen.

Die Läden sollen von 11 bis 19 Uhr öffnen, und im Fokus werde die Beratung von Kunden mit technischen Problemen stehen, für die sie sich online anmelden könnten. Apple hatte seine rund 500 Stores wegen der Corona-Pandemie geschlossen, bisher wurden sie in China, Südkorea, Australien und Österreich wieder geöffnet.

dpa

Corona-Krise brockt Taxischreck Uber Milliardenverlust ein

09:57
08.05.2020
Der Fahrdienst-Vermittler Uber ist wegen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen geraten. Im ersten Quartal nahm der Verlust im Jahresvergleich um 190 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) zu, wie der Taxikonkurrent am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. "Unser Fahrdienstgeschäft wurde von der Pandemie hart getroffen", erklärte Uber-Chef Dara Khosrowshahi.

Dennoch gelang es dem Unternehmen, die Erlöse um 14 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar zu steigern. Das lag vor allem am starken Wachstum des Essensbringdienstes Uber Eats, der sich in Zeiten des Zuhausebleibens hoher Beliebtheit erfreut. Allerdings machte sich die Ausbreitung des Virus auch erst zum Quartalsende richtig bemerkbar, so dass Uber die größten Belastungen noch bevorstehen dürften.

Dass die Corona-Krise ein Milliarden-Loch in die Bilanz reißen würde, war bereits klar gewesen - Uber hatte schon Mitte April Abschreibungen von bis zu 2,2 Milliarden Dollar angekündigt. Das Unternehmen stemmt sich mit Sparmaßnahmen gegen den drastischen Einbruch des Geschäfts. Rund 3700 Vollzeitjobs sollen gestrichen werden. Damit wären etwa 14 Prozent der 26 900 Mitarbeiter betroffen.

Bei Anlegern kam der Quartalsbericht gut an, die Aktie legte nachbörslich zeitweise kräftig zu. Zwar fiel der Verlust höher aus als erwartet, dafür lag Uber beim Umsatz deutlich über den Prognosen.

An der Börse befand sich der Konzern zuletzt auf Achterbahnfahrt - im vergangenen Monat ist die Aktie um 14 Prozent gestiegen, auf Dreimonatssicht liegt sie jedoch mit knapp 17 Prozent im Minus.

dpa

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