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Appel: "Immunsystem der Post ist sehr intakt"

13:05
10.03.2020
Der Streetscooter rollt bald nicht mehr vom Band, Amazon bringt immer mehr Pakete selbst zum Kunden und die Corona-Krise hält die Welt in Atem: All das belastet die großen Ziele, die sich die Deutsche Post für 2020 gesetzt hat. Ist es da legitim, sich noch für die Erfolge der vergleichsweise entspannten Vergangenheit zu feiern? Fragt man die Post, ist es das. Der Erfolg sei schließlich die Basis, um mit diesen Herausforderungen umzugehen. «Unser Immunsystem als Firma ist sehr intakt», sagte Post-Chef Frank Appel am Dienstag im «DHL Innovation Center» in Troisdorf, wo er neben der Front eines blankpolierten DHL-Lasters am Dienstag die Zahlen für 2019 präsentiert. 
Auf dem Papier gilt die Fünf-Milliarden-Euro-Prognose für den operativen Gewinn in 2020 zwar weiterhin, aber nur «ohne Corona und den Streetscooter» - und diese Welt gibt es bekanntlich nicht mehr. Für das vergangene Jahr kann die Post aber noch auf ein solides Geschäft zurückblicken: Das Konzernergebnis legte um gut 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg - wie bereits bekannt - um knapp drei Prozent auf 63,3 Milliarden Euro. Aktionäre der Post dürfen sich zudem über zehn Cent mehr Dividende freuen als im Jahr zuvor: Mit 1,25 Euro je Aktie fällt diese höher aus als erwartet.

dpa

Coronavirus: Kabinett beschließt Kurzarbeitergeld im Schnellverfahren

13:04
10.03.2020
Die Bundesregierung beschließt stark erweiterte Möglichkeiten für Kurzarbeitergeld wegen der Corona-Epidemie im Schnellverfahren. Das entsprechende Gesetz soll bereits an diesem Dienstag vom Bundeskabinett im Umlaufverfahren auf den Weg gebracht werden, wie eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums in Berlin sagte. Damit soll sichergestellt werden, dass eine dreitägige Anhörungsfrist eingehalten werden kann. Bereits am Freitag soll das Gesetz parallel in Bundestag und Bundesrat eingebracht werden.

Ab April sollen Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld dann gelten. Die Koalitionsspitzen hatten den Schritt am frühen Montagmorgen im Grundsatz beschlossen. Unternehmen, die in eine angespannte Lage geraten, sollen ihre Stammbelegschaften halten können. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgebern sollen auch die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden.

dpa

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