Ab Mittwoch, 1. Juli, öffnet die Wilhelma nach eigenen Angaben ihre Pflanzenschau-Häuser, den Streichelzoo
und das Schwingaffenhaus. Zugleich erweitert sie die Zahl der Zeitfenster für den Einlass von zwei auf fünf
Termine. Damit wird auch wieder ein vergünstigtes Abendticket ab 16 Uhr verfügbar. Die Dauer des Besuchs
ist nicht begrenzt. Notwendig bleibt jedoch für jeden Besuch ein Online-Ticket mit Terminreservierung, auch
für Besitzerinnen und Besitzer von Dauerkarten.
Das Außengelände ist bereits seit dem 11. Mai wieder zugänglich, ausgewählte Tierhäuser und Freiflugvoliere
kamen am 8. Juni hinzu. Die zunächst generelle Maskenpflicht ist inzwischen reduziert auf Gebäude, die
Eingangsbereiche von Park und Gastronomie sowie vor Außengehegen von Raubtieren und Affen. Denn diese
Tierarten können sich nachweislich beim Menschen mit COVID-19 anstecken.
„Wir haben gute Erfahrungen mit der schrittweisen Lockerung der Einschränkungen gemacht. Wenn wir die
Notwendigkeit der Vorkehrungen erläutern, zeigen die Gäste sich kooperativ“, sagt Wilhelma-Direktor Dr.
Thomas Kölpin. „Als Schlüssel zum Erfolg sehen wir, den Publikumsverkehr zu entzerren. Es kommen wieder
mehr Leute zu uns. Durch die Öffnung der Häuser verläuft sich die Menge besser. Und bei fünf Zeitfenstern
reisen die Menschen über den Tag verteilt an. Bei der bisherigen Aufteilung des Einlasses auf vormittags oder
nachmittags hatte es sich manchmal über die Mittagszeit geballt.“
Die Einlasszeiten gehen nun von 8.15 bis
10 Uhr und dann in Zwei-Stunden-Intervallen bis 16 Uhr. Danach gelten im Abendtarif 14 statt 19 Euro für
Erwachsene und 5,50 statt 8 Euro für Kinder, um für die langen Sommerabenden eine günstige Alternative
zu bieten. Der Park schließt um 20 Uhr, alle wieder zugänglichen Gebäude um 18 Uhr.
In den Häusern gelten
neben der Maskenpflicht jeweils eine individuelle Beschränkung der Gästezahl und eine Einbahnstraßenregel.
„Uns ist wichtig, jede Lockerung mit Bedacht anzugehen, um nicht durch Nachlässigkeit das Erreichte zu
verschenken“, betont der Direktor. „Die schmaleren Wege in den Gewächshäusern stellen eine besondere
Herausforderung dar. Doch bei der nötigen Disziplin erlauben uns Personenlimit, Maske und Mindestabstand,
dass wir unsere Besonderheit zeigen: dass die Wilhelma nicht nur Tierpark, sondern auch Botanischer Garten
ist. Wir freuen uns, dass wir gerade die deutschlandweit bedeutenden Sammlungen von Orchideen, Kakteen
und Sukkulenten den Besucherinnen und Besuchern nicht länger vorenthalten müssen.“