Eine
steigende Zahl von Notrufen und Anfragen geht derzeit bei den Mitarbeitern der landesweit tätigen
Vergiftungs-Informations-Zentrale in Freiburg ein. Mit der Corona-Krise hätten sich zudem die Themenschwerpunkte verändert, sagte die Leiterin der Einrichtung, Maren Hermanns-Clausen. Es gehe beim Giftnotruf nun
häufiger als sonst um Desinfektionsmittel, Seifen, Geschirr- und Glasreiniger und ähnliche Substanzen. Am häufigsten seien Kinder betroffen. Haushaltsprodukte wie
Reiniger oder Desinfektionsmittel würden von diesen getrunken oder gelangten in die Augen. Kleinkinder probierten in häuslicher Umgebung auch
Arzneimittel und Pflanzenteile.
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Patrick Kuolt