Letztes Update:
20210124142453

Hilfe für Obdachlose

08:28
21.04.2020
Die Corona-Epidemie trifft die Schwächsten am stärksten. Um den Verein Trott-war zu unterstützen, verkauft EZ-Lokalchef Johannes M. Fischer am Mittwochmorgen zwischen 8 und 10 Uhr am Esslinger Markt, Eingang St. Dionys, die Straßenzeitung Trott-war. Er unterstützt auf diese Weise den Verein, der durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten ist. Der Verein kümmert sich auch in Esslingen unter anderem um obdachlose Menschen. Die Einnahmen fließen komplett in die Hilfe für sozial benachteiligte Menschen. Der Verkauf ist kontaktfrei: Magazin nehmen, Geld in eine Pappkiste werfen, fertig. Das monatlich erscheinende Blatt wirft einen kritischen Blick auf soziale Themen und porträtiert Menschen, die es an den Rand der Gesellschaft gespült hat.

Johannes M. Fischer

Heidelberg übergibt dem Land 380.000 Schutzmasken

08:08
21.04.2020
Die Stadt Heidelberg hat dem Land 380.000 Schutzmasken übergeben. Das sei ein Beitrag für die Gesellschaft, der allen zugutekomme, wird Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Heidelberg hat demnach in den vergangenen Wochen einige große Lieferungen erhalten. Es sei selbstverständlich, eine davon für medizinische und pflegerische Zwecke an das Land weiterzugeben. „In der Corona-Pandemie müssen Bund, Länder und Städte an einem Strang ziehen.“

Die Masken der Schutzklassen FFP2 sollen nun umgehend im Südwesten verteilt werden. Hierzu ist nach Angaben von Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) mit den Städten und Landkreisen ein fairer Verteilschlüssel vereinbart worden. 250.000 Schutzmasken seien bereits an die Landesspedition übergeben worden. Das Land erhalte die Masken zum Einkaufspreis.

Jakob de Santis

Wiedereinstieg in Gottesdienste?

07:01
21.04.2020
Vielen Gläubigen fehlt in der Corona-Krise das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes - vom 10. Mai an könnte das mit Einschränkungen wieder möglich sein. Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, nannte den Sonntag in drei Wochen als ein realistisches Datum für den Wiedereinstieg. Bis dahin könnten die Vorkehrungen zum Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln getroffen werden, sagte er in Stuttgart.

Für Cornelius-Bundschuh wird es aber zunächst keine Rückkehr zur Normalität geben. «Es werden ganz besondere Gottesdienste sein.» Gemeinsames Singen etwa sei derzeit tabu, weil dabei durch Tröpfcheninfektion das Virus verbreitet werden könnte. Solo-Sänger könnten eine Alternative sein.

Jakob de Santis