Letztes Update:
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Tipps: „Social Distancing“-Wanderungen in der Region

07:30
26.03.2020
„Die Republik in die Bude einsperren, dafür gibt es keine virologische Begründung.“ Das sagte kürzlich der Hallenser Virologe Alexander Kekulé in einer Talkshow. Jeder müsse regelmäßig raus an die frische Luft, sich bewegen. Natürlich muss man auch da den Vorgaben folgen: Das derzeit herrschende Kontaktverbot sieht vor, dass sich maximal zwei Personen gemeinsam “im öffentlichen Raum“ aufhalten dürfen. Ausgenommen von der Regel sind Familien, die in einem Haushalt zusammen wohnen.

In Stuttgart und der Region gibt es ausgedehnte Wälder und natürlich Weinberge, durch die man allein, zu zweit und in der Kernfamilie streifen kann. Hier finden Sie ein paar Vorschläge.

Patrick Kuolt

Mehr als 20.000 Anträge auf Soforthilfe innerhalb weniger Stunden

07:17
26.03.2020
Mehr als 20.000 Selbstständige und kleine Unternehmen aus dem Südwesten haben innerhalb der ersten Stunden einen Antrag auf finanzielle Soforthilfe des Landes gestellt. Minütlich kämen weitere hinzu, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Donnerstagmorgen. Das Programm war am Mittwochabend angelaufen.

Selbstständige ohne Angestellte und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden, können einmalig bis zu 9000 Euro erhalten, die sie nicht zurückzahlen müssen. Für Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es maximal 15.000 Euro. Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten sollen bis zu 30.000 Euro bekommen können.

Im Internet berichteten Nutzer von Problemen mit der Plattform, über die die Anträge elektronisch gestellt werden können. Auch am Donnerstagmorgen war die Seite zeitweise nicht zu erreichen. Das Ministerium sprach bei Twitter von Server-Problemen bei der IHK. Mehr dazu...

Patrick Kuolt

Gewerkschaft GEW zieht gemischte Zwischenbilanz zum Lernen zu Hause

07:14
26.03.2020
Lernen auf Distanz, geht das? Nach Einschätzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kommen die Lehrer und Schüler in Baden-Württemberg unterschiedlich gut mit dem Lernen zu Hause klar. Es gebe Schüler, die in prekären Verhältnissen lebten und nicht die nötige technische Ausstattung für das Lernen via Internet hätten, sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz in Stuttgart.

In manchen Familien rangelten zwei bis drei Kinder um den einzigen verfügbaren Laptop im Haushalt. Manchmal fehle auch ein Drucker, um Aufgaben auszudrucken. Moritz berichtete von Schülern, die die Lage ausnutzen, um sich ganz aus dem Schulunterricht zu verabschieden.

In Baden-Württemberg sind Schulen und Kitas seit Dienstag vergangener Woche geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das gilt erst einmal bis zum Ende der Osterferien. Die Lehrer haben den Schülern Aufgaben mitgegeben, oder Klassen kommunizieren über die neuen Medien miteinander. Laut Moritz funktioniert mittlerweile auch die Lernplattform Moodle.

Patrick Kuolt