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20210124142453

Stuttgart 21-Bauarbeiten laufen trotz Corona-Krise zunächst weiter

07:11
26.03.2020
Trotz aller Einschränkungen und Verbote bleibt unklar, wie sich die Corona-Krise auf das milliardenschwere Bauprojekt Stuttgart 21 auswirken wird. "Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH befindet sich in enger Abstimmung mit ihren Auftragnehmern", teilte die Bahn auf Anfrage in Stuttgart mit. Der Betrieb auf den Baustellen des Projekts solle "bis auf weiteres bestmöglich" aufrechterhalten werden. Aussagen zu möglichen Kostensteigerungen, zu Schutzmaßnahmen auf den Baustellen und auch zu Problemen mit Bauarbeitern aus dem Ausland machte ein Sprecher des Projektes nicht.

Die Gegner fordern dagegen eine "Denkpause" für Bahn und Projekt. "Diese Gesellschaft geht anders in diese Krise hinein als sie hinauskommen wird", sagte Werner Sauerborn vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. "Dass ausgerechnet dieses Projekt nun ohne Veränderungen weitergeführt werden soll, passt nicht in diese Situation." 

Patrick Kuolt

Keine Infektionsgefahr: Zeitungslesen ist ungefährlich

06:45
26.03.2020
Manche Leser der gedruckten EZ sorgen sich, ob von der Zeitung eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Schließlich wandert jedes Exemplar durch einige Hände, bevor es seinen Empfänger erreicht. Theoretisch könnten damit auch Coronaviren beim Leser landen. Praktisch ist das aber so gut wie unmöglich. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält eine Ansteckung „über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören“, für unwahrscheinlich. Laut Christian Drosten, dem Chef-Virologen des Berliner Großklinikums Charité, ist das Coronavirus extrem empfindlich für Eintrocknung. Daher sei es „so gut wie ausgeschlossen, dass Viren in ausreichender Zahl zusammenkommen, damit sich ein Mensch durch das Berühren einer Oberfläche infiziert“.


Nicole Rabus