Die drei Patienten aus Freiburg und dem Freiburger Umland werden auf einer Isolierstation der Uniklinik Freiburg behandelt, so Kliniksprecher Benjamin Waschow am Donnerstagabend. Alle drei hätten lediglich leichte Grippesymptome und seien nicht in einem kritischen Zustand: „Das Universitätsklinikum Freiburg steht im engen Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und Ministerien“, so Waschow.
Das Personal sei zudem im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten sehr gut geschult. „Der genaue Umgang mit Personen, die mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind, wurde bereits vor mehreren Wochen detailliert festgelegt“.
Ob der nun aufgetretene Freiburger Fall etwas mit der Schließung eines Biotech-Unternehmens in Freiburg am Donnerstag zu tun habe, könne man derzeit nicht bestätigen, so Pressesprecherin Claudia Krüger vom Sozialministerium in Stuttgart.
Krüger warnte in diesem Zusammenhang vor Corona-Falschmeldungen im Netz, wonach es im Land bereits mehrere Tote durch das neue Virus gegeben habe. An diesen Meldungen sei nichts dran. Es gebe auch keinen Grund für Hamsterkäufe. Bedenklich sei zudem, dass in einem der Fälle Angehörige eines Erkrankten im Land in ihrem sozialen Umfeld massiv „wie Aussätzige“ angegangen worden seien. Hysterie sei fehl am Platz.