Letztes Update:
20200331112624

Johanniter warnen vor falschen Spendensammlern

11:25
19.03.2020
Tübingen - Aus aktuellem Anlass warnen die Johanniter vor Betrügern, die sich als Johanniter ausgeben. Sie versuchen, Bargeld und Kontodaten zu ergaunern.

"Leider passiert es immer wieder, dass falsche Spendensammler versuchen, mit unserem Namen Menschen reinzulegen", berichtet Wolfgang Thomas, Vorstandsmitglied der Johanniter in RV Württemberg Mitte, enttäuscht.

"Die Johanniter bitten grundsätzlich nicht um Barspenden, weder am Telefon, an der Haustür oder auf der Straße", sagt Wolfgang Thomas weiter. "Lassen Sie sich bei zweifelhaften Bittstellern unbedingt den Dienstausweis zeigen oder fragen Sie bei uns unter der Rufnummer 0800/0191414 nach."

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

SWR unterbricht Dreh von Ludwigshafen-"Tatort"

11:22
19.03.2020
Ludwigshafen - Wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus hat der Südwestrundfunk (SWR) die Dreharbeiten für den geplanten Ludwigshafen-«Tatort» unterbrochen.

Man habe die Risiken abgewogen, sagte eine Sprecherin des Senders am Donnerstag. Es gehe um eine Gesundheitsvorsorge für Schauspieler und Team sowie für Bürgerinnen und Bürger, die bei Außenaufnahmen in Kontakt gekommen wären.

Für den Sonntagskrimi mit der dienstältesten «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) waren Aufnahmen im Raum Baden-Baden und Ludwigshafen geplant. Der Film soll 2021 ausgestrahlt werden. Zuvor hatten mehrere Medien über die Unterbrechung berichtet.

(dpa)

Autohändler fürchten Milliardenschaden

11:11
19.03.2020
Stuttgart  - Die Autohändler in Baden-Württemberg fürchten einen Milliardenschaden als Folge der Coronavirus-Krise.

Um die Schließung der Autohäuser im Land zu überstehen, sei dringend ein Überbrückungsprogramm notwendig, forderte der Verband des Kfz-Gewerbes im Südwesten am Donnerstag. «Wir brauchen erstens eine Sofortauszahlung, um die Liquidität der Betriebe zu sichern, und zweitens ein Zuschussprogramm auf der Basis der jetzt durch die Coronamaßnahmen wegbrechenden Umsätze», forderte Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß. Kredite allein reichten nicht.

Autowerkstätten dürfen nach Angaben der Landesregierung zwar weiterhin öffnen, der Autohandel aber nicht. Allein bis Mitte des Jahres werde das die Betriebe, gemessen an den Vorjahreszahlen, mindestens 3,3 Milliarden Euro Umsatz kosten, rechnete der Verband vor. Auch den Werkstätten drohten aber Umsatzverluste, wenn die Menschen sich an die Aufforderung hielten, möglichst wenig aus dem Haus zu gehen. Die Landesregierung hat bereits ein umfangreiches Hilfsprogramm für die Wirtschaft angekündigt, dessen Details derzeit aber noch ausgearbeitet werden.

(dpa/lsw)

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