Nordschwarzwald - Während die Regierung weiter Hilfspakete schnürt, wird die Verzweiflung bei den Gastronomen immer größer. Ihre Angst: Vor allem kleine Betriebe scheinen vergessen zu werden. Die Coronakrise ist für viele für ihnen vor allem eines: eine Existenzkrise.
Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft im Landkreis Calw kaum eine Branche so stark wie das Gastgewerbe. Nicht nur die rund 320 Gastgewerbe haben mit Stornierungen und ausbleibenden Gästen zu kämpfen – auch für viele der 3500 Beschäftigten der Branche geht es nun um die Existenz, warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Denn vom neuen Kurzarbeitergeld, das bei 60 Prozent des Einkommens liegt, können Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellte kaum leben, so die NGG. Die Gewerkschaft fordert jetzt, das Kurzarbeitergeld per Tarifvertrag deutlich aufzustocken.
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