Letztes Update:
20200331112624

29 bestätigte Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis

13:58
18.03.2020
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis hat sich von Dienstag auf Mittwoch um zwei weitere erhöht. Somit liegen im Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 29 bestätigte Fälle vor. Von den insgesamt bisher bestätigten Fällen wurden 15 in Villingen-Schwenningen, sechs in Donaueschingen, jeweils zwei in Blumberg und Königsfeld sowie und jeweils ein Fall in Bad Dürrheim, Brigachtal, Dauchingen und St. Georgen gemeldet. Die geänderten Zahlen einer Landkreisgemeinde sind auf einen Wohnortwechsel zurück zu führen.

Wie der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Jochen Früh, feststellt, „ist der Virus nicht mehr nur eingeschleppt, sondern kursiert nun im normalen alltäglichen Leben.“ Weiter meint er: „Auch wenn es nur zwei Fälle mehr im Vergleich zum Vortag sind, gehe ich dennoch davon aus, dass die bestätigten Fälle exponentiell steigen.“

Die betroffenen Personen sind auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts. Das Gesundheitsamt steht mit ihnen in Verbindung. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit vom Gesundheitsamt ermittelt und nach Vorliegen der Kriterien gegebenenfalls isoliert.

Um wichtige Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721 913 7190. Diese Hotline ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet. 

(pm/sb)

Siebtes Todesopfer im Südwesten

13:30
18.03.2020
In Baden-Württemberg sind mittlerweile sieben Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch in Stuttgart den Tod eines über 80 Jahre alten Mannes aus dem Hohenlohekreis mit. Er habe wegen seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisikopatienten gezählt. Der Mann sei am Sonntag positiv auf Covid-19 getestet worden und am Montag im Krankenhaus gestorben. Die Nachricht über diesen Todesfall habe das Ministerium erst am Mittwoch bekommen, sagte ein Sprecher.

(dpa/lsw)

Änderungen bei Pfarrgemeinderatswahl im Südwesten

13:30
18.03.2020
Die Coronavirus-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Pfarrgemeinderatswahl in Baden-Württemberg. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger verschob den Termin der Wahl um zwei Wochen auf den 5. April. Dadurch verlängere sich die Frist für die Online- und Briefwahl, wie die Erzdiözese am Mittwoch mitteilte. Kirchenmitglieder können ihre Stimme online bis zum 3. April um 18.00 Uhr abgeben. Der letzte Termin für Briefwahlanträge ist der 1. April. In der Erzdiözese Freiburg sind rund 1,6 Millionen Katholiken wahlberechtigt.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl am 22. März ausschließlich als Briefwahl abgehalten. Dort gilt für Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl eine Abgabefrist bis zum 22. März. In Gemeinden mit Briefwahl auf Antrag endet die Abgabefrist am 5. April. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart zählt ebenfalls rund 1,6 Millionen Wahlberechtigte.

(dpa/lsw)

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