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20200331112624

Württembergischer Landessportbund setzt auf finanzielle Hilfe

13:29
18.03.2020
In der Coronavirus-Krise hofft der Württembergische Landessportbund (WLSB) auf die Hilfe der Politik. «Der organisierte Sport braucht die Solidarität und die finanzielle Unterstützung des Landes Baden-Württemberg», sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle am Mittwoch. Es werde «zügig» ein «Notfallfonds» gebraucht, damit die Folgen für den Sport abgemildert werden könnten. Nach der Aussetzung des Sportbetriebs fordern Vereinsmitglieder nun vermehrt ihre Beiträge zurück.

(dpa/lsw)

IHK streicht Zwischenprüfung

13:27
18.03.2020
Kreis Rottweil - Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die für das Frühjahr 2020 angesetzte Zwischenprüfung ersatzlos entfallen zu lassen. Auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung werde für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Zwischenprüfung solle den Azubis wie auch den Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung in erster Linie eine Rückmeldung über den Leistungsstand geben. Beide Seiten erhielten damit einen Hinweis wie beispielsweise das Lernen weiter gefördert und Ausbildungsmaßnahmen verbessert werden können.

Anders als bei der Abschlussprüfung würden sich aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung jedoch keine verbindlichen Folgen für das Bestehen des Berufsabschlusses ergeben. Sie fließe als Prüfungsleistung nicht in das Endergebnis der Abschlussnote ein.

Daher werde seitens der IHKs als zuständige Stellen auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet. Grund für diese Entscheidung sei die objektive Unmöglichkeit, die Zwischenprüfung in der derzeitigen Lage und unter den geltenden, behördlichen Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Krise durchzuführen. Das Aussetzen der Zwischenprüfung gelte ausschließlich für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge.

(sb)

Frankreichs Armee fliegt Patienten aus dem Elsass aus

13:23
18.03.2020
Die französische Armee hat damit begonnen, Coronavirus-Patienten aus dem südlichen Elsass in andere Krankenhäuser zu verlegen. Sechs Patienten in kritischem Zustand seien aus Kliniken in Mülhausen (Mulhouse) und Colmar abgeholt worden, um sie zum internationalen Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg zu bringen, berichtete die Regionalzeitung «Dernières Nouvelles d’Alsace» am Mittwoch. Die Patienten würden nach Toulon und Marseille in Südfrankreich gebracht, teilte Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly auf Twitter mit. Wie viele Patienten insgesamt verlegt werden, war zunächst nicht bekannt.

Zudem hätten die Vorbereitungen für die Einrichtung eines Armeekrankenhaus in Mülhausen begonnen, schrieb Parly. Dieses wird demnach eine zusätzliche Intensivstation mit 30 Betten umfassen. Das Personal dafür kommt vom Militär. Damit sollen vor allem die Krankenhäuser im Département Haut-Rhin an der Grenze zu Deutschland entlastet werden. Dort sind nach Angaben der Präfektur die Intensivstationen wegen der Covid-19-Epidemie komplett belegt. Auch im Département Bas-Rhin sind die Stationen stark ausgelastet.

Die gesamte Region Grand Est ist einer der Epidemie-Brennpunkte in Frankreich. Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde waren bis Dienstagnachmittag rund 1820 Infektionen in Grand Est registriert, rund 700 davon allein im Département Haut-Rhin. 61 Menschen starben in Grand Est.

(dpa)

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