Letztes Update:
20200331112624

Rewe und Penny suchen Mitarbeiter

10:56
16.03.2020
Wegen der hohen Nachfrage infolge der Coronavirus-Krise sucht die Handelskette Rewe mit Hochdruck neue Mitarbeiter. «Wer in unseren Märkten jetzt als Aushilfe tätig werden möchte, kann sich unkompliziert bewerben», sagte Rewe-Chef Lionel Souque am Montag. Der Konzern hofft nicht zuletzt auf Studenten, die wegen der Schließung der Universitäten aktuell nichts zu tun haben.

Die Warenversorgung bei Rewe und der konzerneigenen Discount-Kette Penny sei trotz der hohen Nachfrage gesichert, betonte Souque. Der Konzern habe bereits in den vergangenen Tagen die Frequenz der Warenbelieferung erhöht. Die Menschen könnten sich darauf verlassen, ausreichend mit Lebensmitteln versorgt zu werden, versprach er. Falschmeldungen über Marktschließungen bezeichnete der Rewe-Chef als «zynisch und widerwärtig».

Auch bei der Waren-Versorgung aus dem Ausland gebe es bisher keine Probleme, obgleich sich die Transportzeiten durch die Grenzkontrollen verlängerten, hieß es bei Rewe. Die in den vergangenen Tagen verhängten Beschränkungen bezögen sich nur auf den Personen-, nicht auf den Warenverkehr. Der Konzern habe außerdem den Lagerbestand erhöht, um mögliche transportbedingte Schwankungen auszugleichen.

(dpa)

Arbeitsagenturen schalten aufs Telefon um

10:52
16.03.2020
Trotz Corona-Krise wollen die Arbeitsagenturen im Land weiterhin für Arbeitssuchende und andere Kunden da sein - allerdings sollen die persönlichen Kontakte reduziert werden. «Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen», teilte die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Montag mit. Alle anderen Anliegen sollen telefonisch geklärt werden.

So können etwa Arbeitslosmeldungen ab sofort telefonisch mitgeteilt werden, Anträge auf Grundsicherung können formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Um die volle Telefon-Kapazität bereitzustellen, werde es allerdings noch ein paar Tage dauern - die Erreichbarkeit könne bis dahin zum Teil eingeschränkt sein, hieß es.

Alle geplanten Gesprächstermine entfallen damit vorerst, müssen von den Betreffenden jedoch nicht zusätzlich abgesagt werden. Die Arbeitsagentur wies darauf hin, dass keine Nachteile entstehen, wenn man nicht persönlich vorspricht. Auch nicht finanziell: Man wolle in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel agieren, so dass die Versorgung der Menschen mit Geldleistungen sichergestellt sei, teilte die Behörde mit.

(dpa/lsw)

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