Der Landkreis sieht sich gut auf den Corona-Virus vorbereitet. Derweil wird es in den Apotheken in Freudenstadt schwierig bis unmöglich, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken zu bekommen.
Die Hersteller kämen kaum mehr mit der Produktion nach, heißt es. Wann die Vorräte wieder aufgefüllt sind, ist daher unsicher. Mittlerweile gibt es eine Apotheke, die selbst Desinfektionsmittel aus alkoholischen Lösungen herstellen will.
Im Landratsamt verweist man auf die Pläne, die nach SARS in den frühen 2000er-Jahren entworfen wurden. Sie seien mit dem Katastrophenschutz landesweit abgestimmt, so die Pressesprecherin Sabine Eisele im Gespräch mit unserer Zeitung.
Darin sei auch der Umgang mit einem Verdachtsfall vorgeschrieben. Im Krankenhaus gebe es zwei Zimmer mit Schleusenfunktion, im Prinzip gebe es aber Richtlinien vom Robert-Koch-Institut (RKI), wie in normalen Zimmern bei der Isolation von Patienten vorzugehen sei.
Das Krankenhaus verfüge über sechs Beatmungsgeräte. Sollte bei Erkrankten aber die Lunge zu stark angegriffen sein, werden diese an Zentren weitergeleitet, wo eine sogenannte Lungenersatztherapie angeboten wird.
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