Der Iran hat laut seines Gesundheitsministers in den vergangenen drei Wochen erste Erfolge im Kampf gegen das Virus verbucht. "In dieser Zeit sind die Opferzahlen auf ein Drittel und die der Infizierten um 40 Prozent gesunken", so Minister Saeid Namaki. Dies sei ein großer Erfolg für den Iran, besonders da das Land wegen der US-Sanktionen keine finanzielle Kanäle gehabt habe, um sich notwendige Medikamente und medizinische Ausrüstung zu besorgen, erklärt Namaki.
"Wir sind aber nur in der Mitte des Weges angelangt und noch lange nicht am Ziel", sagt Namaki nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. In den vergangenen zwei Monaten sind im Iran 5481 Menschen gestorben, 87.026 haben sich infiziert. Zugleich aber wurden 64.843 Patienten geheilt, so Ministeriumssprecher Kianush Dschahanpur im Staatsfernsehen.