Letztes Update:
20200608123633

15:52
23.04.2020
Der Iran hat laut seines Gesundheitsministers in den vergangenen drei Wochen erste Erfolge im Kampf gegen das Virus verbucht. "In dieser Zeit sind die Opferzahlen auf ein Drittel und die der Infizierten um 40 Prozent gesunken", so Minister Saeid Namaki. Dies sei ein großer Erfolg für den Iran, besonders da das Land wegen der US-Sanktionen keine finanzielle Kanäle gehabt habe, um sich notwendige Medikamente und medizinische Ausrüstung zu besorgen, erklärt Namaki.
"Wir sind aber nur in der Mitte des Weges angelangt und noch lange nicht am Ziel", sagt Namaki nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. In den vergangenen zwei Monaten sind im Iran 5481 Menschen gestorben, 87.026 haben sich infiziert. Zugleich aber wurden 64.843 Patienten geheilt, so Ministeriumssprecher Kianush Dschahanpur im Staatsfernsehen.

Ein leerer Gebetsraum in einer Moschee in Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Foto: Christoph Schmidt/dpa

15:42
23.04.2020
Für den Zeitpunkt einer möglichen schrittweisen Öffnung von Moscheen schlägt der "Koordinationsrat der Muslime" einem Medienbericht zufolge eine Maskenpflicht vor. "Das Betreten der Moscheen ist nur mit einem Mundschutz möglich", heißt es laut "Bild"-Zeitung in dem Konzept. 

Die großen Religionsgemeinschaften sollten bis Mitte der Woche beim Bundesinnenministerium Vorschläge einreichen, wie Gotteshäuser schrittweise geöffnet werden können. Das Ministerium erarbeitet daraus ein Konzept. Voraussichtlich beim nächsten Gespräch von Bund und Ländern am 30. April könnte über eine schrittweise Wiedereröffnung von Gotteshäusern entschieden werden.