Die
internationale Impfallianz Gavi rät Regierungen und Gesundheitsorganisationen zu
frühen internationalen Vereinbarungen über die künftige Verteilung einer Immunisierung gegen das Coronavirus. So sollte es
Regeln für die Reihenfolge von Impfungen geben, aber auch für eine faire internationale Verteilung, sagt der Gavi-Geschäftsführer und Epidemiologe Seth Berkley in einem Videogespräch mit deutschen Journalisten.
Er rechne binnen 12 bis 18 Monaten mit der Verfügbarkeit eines Impfstoffes. Mit Glück und den bereits vereinfachten regulatorischen Auflagen könne es auch schneller gehen.
Gavi wurde vor 20 Jahren beim Weltwirtschaftsforum in Davos aus der Taufe gehoben. Seit ihrer Gründung hat die Impfallianz, die von der Bundesregierung in Berlin zuletzt erneut mit der Zusage von 600 Millionen Euro unterstützt wurde, nach eigenen Angaben über 760 Millionen Kinder geimpft und so mehr als 13 Millionen Leben gerettet.