Der
Regierungschef des von der Corona-Krise besonders schwer getroffenen
Spaniens,
Pedro Sánchez, hat eine
"langsame und schrittweise" Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen ab Mitte Mai in Aussicht gestellt. Das spanische Parlament stimmte dem von Sánchez vorgelegten Plan zur dritten Verlängerung des Notstandes zur Bekämpfung der Corona-Krise bis einschließlich 9. Mai zu. Allerdings votierten die rechtspopulistische Vox-Partei sowie katalanische Separatisten gegen die Vorlage. Bei der vorangegangenen Parlamentsdebatte hatte der Sozialdemokrat betont, das Land müsse sozusagen
auf Sicht aus der Krise zu einer "neuen Normalität" gesteuert werden. Niemand solle auf "endgültige Entscheidungen" hoffen, es werde "Fortschritte und Rückschläge" geben.