Letztes Update:
20200608123633

09:14
19.04.2020
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ruft die Europäische Union auf, Länder in Afrika und im Nahen Osten mit einem Hilfsprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro zu unterstützen. "Deutschland und Europa müssen auch international einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Pandemie in den Griff zu bekommen", so Müller im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir müssen den Schutzschirm auch auf unsere Nachbarregionen in Afrika und im Krisenbogen um Syrien ausweiten", sagt der CSU-Politiker. 

Musste wegen seiner Lungenerkrankung Covid-19 auf der Intensivstation einer Londoner Klinik behandelt werden: Boris Johnson. Foto: Leon Neal/PA/dpa/Archiv

09:05
19.04.2020
Der britische Premierminister Boris Johnson schaltet sich nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung schon wieder kräftig in die Regierungspolitik ein. Nach Regierungsangaben hatte Johnson "einige Kontakte" mit Mitgliedern seines Kabinetts gehabt, es wurde aber nicht das Ausmaß genannt. Er halte sich an die Anweisungen seines Arztes, heißt es.
Dass sich Johnson wieder so schnell in die Geschäfte der Regierung einmischt, soll mit zunehmender Kritik an der Regierung bei der Bekämpfung der Pandemie zu tun haben. Nach einem Bericht der "Sunday Times" war zu Beginn des Ausbruchs wochenlang der Ernst der Lage in Großbritannien nicht erkannt worden. Man habe sich stattdessen zu sehr auf den Brexit konzentriert. Experten befürchten, dass Großbritannien mit Blick auf die Todesquote das am schlimmsten betroffene Land in Europa werden könnte. 

Klaus Regling, Chef des Eurorettungschirms ESM. Foto: Julien Warnand/epa/dpa/Archiv