Letztes Update:
20200608123633

06:54
19.04.2020
Israel hat heute mehrere Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus gelockert. Die Regierung hat den von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigten Schritt in der Nacht gebilligt. Anstatt bislang 15 Prozent dürfen nun 30 Prozent der Angestellten wieder zurück an ihren Arbeitsplatz kommen, unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht ein Strafgeld von umgerechnet 50 Euro
Die Lockerung sei möglich, weil Israel unter den OECD-Ländern vergleichsweise gut dastehe, so Netanjahu. "Wir haben eine der niedrigsten Sterberaten." Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums gibt es 13.362 Infizierte3564 sind wieder genesen171 Menschen sind gestorben

06:44
19.04.2020
Die Corona-Krise könnte Kartenzahlungen im Handel zulasten von Bargeld kräftig vorantreiben. Mit der Pandemie dürfte sich die Nutzung von kontaktlosen Bezahlverfahren, Giro- und Kreditkarten sowie mobilem Zahlen per Smartphone beschleunigen, glauben Zahlungsexperten der Beratungsfirma Oliver Wyman. Der Anteil von Barzahlungen nach Umsatz könnte bis 2025 auf 32 Prozent sinken, schreiben sie in einer neuen Studie. Zum Vergleich: Für vergangenes Jahr schätzen sie den Bargeld-Anteil auf 47 Prozent.

06:36
19.04.2020
Nach Ansicht von Experten hat die Pandemie auch Folgen für die deutschen Wälder sowie den Holzhandel. Es fehle derzeit an Personal, das Schadholz aus Wäldern entferne und neue Bäume pflanze, so der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck, in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Dabei kommen in Deutschland häufig Spezialfirmen aus Osteuropa zum Einsatz", sagt Schirmbeck. "Die kommen wegen Corona jetzt aber nicht über die Grenze." Pflanzaktionen fielen daher momentan aus. 
Auch der Handel mit Holz sei weitgehend zum Erliegen gekommen, erklärt der Forstwirtschaftspräsident. Viele Sägewerke stünden derzeit still, und auch die Möbelindustrie habe die Produktion zurückgefahren. "Das wird sich mittelfristig auch in den Möbelhäusern bemerkbar machen durch knappere Angebote", sagt Schirmbeck.

Ulrich Baumgärtner, Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Foto: Thomas Frey/dpa