Die Bundeswehr verschiebt wegen Pandemie ihre Grundausbildung. "Es wäre jetzt zu gefährlich, die Rekruten an unseren Standorten auf engem Raum zusammenzufassen", sagt der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Ulrich Baumgärtner, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Die schriftlich zum 1. April eingestellten Rekruten bleiben unter Auflagen zu Hause und beginnen ihre Grundausbildung frühestens am 1. Juni", erklärt der Generaloberstabsarzt.
Die Grundausbildung werde vorerst von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Teils könnten auch die Wochenenden genutzt werden. Hinzu komme anschließend eine ergänzende Ausbildung. "Die Rekruten, die zum 1. Juli eingezogen würden, wollen wir am 1. August beginnen lassen. Am 1. Oktober würde wieder die normale dreimonatige Grundausbildung starten», so Baumgärtner.