Mexiko verlängert seine Maßnahmen bis zum 30. Mai. Dies habe ein Expertenkomitee der Regierung empfohlen, erklärt Vizegesundheitsminister Hugo López-Gatell in einer Pressekonferenz. Zu den Maßnahmen, die zunächst bis zum 30. April vorgesehen waren, gehört die Schließung von Schulen und als nicht essentiell eingestuften Betrieben. Den Menschen in dem nordamerikanischen Land wird zudem empfohlen, zu Hause zu bleiben und von einander Abstand zu halten - verbindlich sind diese Schritte jedoch nicht.
Bislang wurden in Mexiko nach offiziellen Angaben 5847 Menschen positiv auf das Virus getestet. 449 von ihnen starben demnach - nach Brasilien die zweitmeisten in Lateinamerika. Mexikos bisher ergriffenen Maßnahmen gehören zu den am wenigsten strengen der Region. Der Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador wird vorgeworfen, das Problem nicht ernst genug genommen zu haben.