Letztes Update:
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Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

19:03
16.04.2020
Mexiko verlängert seine Maßnahmen bis zum 30. Mai. Dies habe ein Expertenkomitee der Regierung empfohlen, erklärt Vizegesundheitsminister Hugo López-Gatell in einer Pressekonferenz. Zu den Maßnahmen, die zunächst bis zum 30. April vorgesehen waren, gehört die Schließung von Schulen und als nicht essentiell eingestuften Betrieben. Den Menschen in dem nordamerikanischen Land wird zudem empfohlen, zu Hause zu bleiben und von einander Abstand zu halten - verbindlich sind diese Schritte jedoch nicht.
Bislang wurden in Mexiko nach offiziellen Angaben 5847 Menschen positiv auf das Virus getestet. 449 von ihnen starben demnach - nach Brasilien die zweitmeisten in Lateinamerika. Mexikos bisher ergriffenen Maßnahmen gehören zu den am wenigsten strengen der Region. Der Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador wird vorgeworfen, das Problem nicht ernst genug genommen zu haben.

Foto: Benno Schwinghammer/dpa

18:48
16.04.2020
Die deutlich leereren Straßen der Millionenmetropole New York ziehen Raser an. Mit automatischen Radarkontrollkameras würden derzeit täglich etwa doppelt so viel Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit ausgestellt wie im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf städtische Daten. Am 27. März seien es beispielsweise 24 765 Strafzettel gewesen. 
Die "dramatische Zunahme" an Rasern sei Anlass zu "großer Sorge" - auch weil deshalb viele Unfälle passierten und die Krankenhäuser bereits mit Coronavirus-Patienten belastet seien, sagt die Verkehrsbeauftragte der Stadt, Polly Trottenberg. "Fahrer müssen an die anderen New Yorker denken - und langsamer fahren. Das ist ein kleiner Verzicht in dieser schrecklichen Krise."