Letztes Update:
20200608123633

18:31
16.04.2020
Hunderttausende Kinder könnten den Vereinten Nationen zufolge dieses Jahr weltweit infolge von Corona-Krise und globaler Rezession sterben. Ausbleibende Einnahmen würden arme Familien zu Einsparungen im Bereich der Gesundheit und Nahrungsmittelversorgung zwingen, was insbesondere Kinder, Schwangere und stillende Mütter treffe. Das sagt UN-Generalsekretär António Guterres in einer nun veröffentlichten Botschaft. Zudem hätten einige Länder Impfkampagnen gegen Polio und Masern eingestellt
Durch die Folgen der Pandemie könnten laut dem von Guterres vorgestellten Bericht "die Fortschritte der letzten zwei bis drei Jahre bei der Verringerung der Kindersterblichkeit in nur einem Jahr" umgekehrt werden. Der UN-Chef fordert: "Ich appelliere an Familien überall und an Führungskräfte auf allen Ebenen: Schützen Sie unsere Kinder".

18:18
16.04.2020
In Deutschland sind bis zum Abend mehr als 134.400 Infektionen registriert worden. Mindestens 3800 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 77.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

18:14
16.04.2020
Rheinland-Pfalz weicht als zweites Bundesland bei der Öffnung der Geschäfte vom Beschluss der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. "In Rheinland-Pfalz können ab Montag alle Geschäfte öffnen, wenn Waren nur auf bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche angeboten werden. Größere Geschäfte erhalten so die Chance, einen Teil ihrer Verkaufsfläche abzutrennen", sagt Regierungssprecherin Andrea Bähner der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Der Bund hatte am Mittwoch eine Grenze von 800 Quadratmetern genehmigter Verkaufsfläche vorgesehen. "Für uns ist dies ein Gebot der Gleichbehandlung und der rechtlichen Klarheit", erläutert Bähner die Abweichung.

18:05
16.04.2020
Vom Oma knuddeln bis raus in die Natur: Unter #wasichvermisse äußern Dutzende Twitter-Nutzer ihrer Sehnsucht nach Normalität abseits der Corona-Einschränkungen geäußert. Ob Yogaklassen oder die Möglichkeit, den Vater im Krankenhaus zu besuchen - der Twitter-Hashtag wurde schnell zum Trend. Auch Prominente wie Micky Beisenherz oder Renate Künast  teilen mit, was ihnen fehlt. 
Und auch das vermisste ein Twitter-Nutzer: Überfüllte Bahnen morgens, Filme im Kino schauen und sich über laute Zuschauer ärgern, den normalen stinklangweiligen Alltag spüren. Unternehmen nutzten #wasichvermisse, um auf ihr Angebot in besseren Zeiten hinzuweisen.