Deutschland hat im Handel mit medizinischen Gütern laut Ifo-Institut vergangenes Jahr einen Überschuss von 37 Milliarden Euro erwirtschaftet. "Die These, dass Deutschland beim Handel medizinischer Güter am Tropf der Globalisierung hängt, ist empirisch nicht belegbar", betonen die Wirtschaftsforscher.
"Einen Überschuss gibt es sowohl beim Handel von Arzneien als auch von medizinischer Ausrüstung wie etwa Beatmungsgeräten oder Desinfektionsmitteln", heißt es. Nur 0,8 Prozent der Arznei-Importe stammten aus Indien und China. Außerhalb der EU seien die USA, die Schweiz und Großbritannien wichtige Bezugsquellen, und 72 Prozent kämen aus EU-Staaten.