Kanzleramtschef Helge Braun verteidigt die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. "Es wird
immer wieder kleine Schritte geben. Aber wir können
nicht mit einem Schlag alles öffnen, weil die Epidemie bleibt", so der CDU-Politiker im
ARD-"Morgenmagazin". Braun widerspricht Forderungen, Beschränkungen im Handel noch weiter zu lockern. Es müsse dafür gesorgt werden, dass es
sowohl in den Geschäften selbst als auch in den Innenstädten insgesamt nicht zu voll werde.
Von der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs erhoffe man sich Erkenntnisse für das weitere Vorgehen. Wenn ab Anfang Mai Schüler der höheren Jahrgänge in ihre Klassenräume zurückkehrten,
"dann lernen wir auch aus dem Praxisbetrieb", erklärt der CDU-Politiker. Geduld sei nun sehr wichtig, "weil wir
von den Großen lernen müssen, damit wir dann auch genau wissen,
wie wir das mit den Kleinen hinbekommen", sagt Braun.