Letztes Update:
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Foto: Alexander Gerst/ESA/NASA/dpa

12:02
25.03.2020

Für Astronaut Alexander Gerst ist Selbstdisziplin wichtig, um die Zeit in der Corona-Isolation gut zu überstehen. Man müsse sich Dinge vornehmen, wie zum Beispiel alte Dias sortieren oder den Frühjahrsputz auf der Terrasse, meint "Astro-Alex".

Auch auf der Raumstation, bei der die Astronauten auf engstem Raum für lange Zeit zusammenleben müssen, sei das eine Taktik: "Bei uns war es wichtig, dass wir immer was zu tun hatten, dass wir Projekte hatten."

11:49
25.03.2020
Die Bundesregierung sieht vorerst keinen Anlass für Lockerungen der umfassenden Corona-Krisenmaßnahmen. "Wir befinden uns immer noch am Anfang einer Epidemie", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Berlin. Auch wenn sich ein leichtes Abflachen der Kurve andeute, gebe es weiterhin eine hohe Zahl an Neuinfektionen und keinen Grund für Entwarnung. Es sei daher davor zu warnen, jetzt bereits von einer "Exitstrategie" zu sprechen.

01:04
26.03.2020
Nach Italien hat nun auch Spanien mehr Todesfälle durch die Coronavirus-Pandemie als China gemeldet. Die Zahl der Toten ist laut der Gesundheitsbehörde auf 3434 gestiegen. Am Vortag waren es noch knapp 2700. In China liegt die Zahl bei rund 3150. Inwieweit die offizielle Statistik dort aber die wahre Lage widerspiegelt und wie hoch die Dunkelziffer ist, ist unklar.
Allein in Madrid, dem Epizentrum der Epidemie in Spanien, stieg die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden um fast 300 auf mehr als 1800. Insgesamt kletterte die Zahl der Infizierten auf 47.600 - fast 8000 mehr als noch am Dienstag. Allein in Madrid wurden 14.600 Fälle registriert

Ein afghanischer Mitarbeiter des Gesundheitswesens misst die Temperatur der Menschen, die durch das westliche Eingangstor nach Kabul kommen. Foto: Rahmat Gul/AP/dpa