Letztes Update:
20200608123633

11:30
25.03.2020
In Afghanistan könnten nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums schlimmstenfalls mehr als 110.000 Menschen an den Coronavirus-Folgen sterben. Die Zahl gehe auf eine Berechnung eines Worst-Case-Szenarios zurück, so Wahidullah Mayar, Sprecher des Ministeriums. Seit Wochen warnen Hilfsorganisationen vor dem Grenzverkehr im Westen Afghanistans, weil das Nachbarland Iran besonders schwer betroffen ist. Derzeit gibt es in Afghanistan 80 bestätigte Infektionen. Die Dunkelziffer dürfte allerdings deutlich höher sein. 

In den nächsten sechs Monaten könnten mindestens 25 Millionen Afghanen mit dem Virus infiziert werden, meint Mayar weiter. Das Gesundheitsministerium befürchtet, dass etwa 700.000 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden müssten. Nach Angaben der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) kamen in diesem Jahr bereits mehr als 130.000 Menschen über die Grenze zum Iran zurück nach Afghanistan. In Afghanistan gibt es derzeit wenige bestätigte Fälle, getestet wurden insgesamt nur einige Hundert Menschen

11:20
25.03.2020
Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland zu bremsen, hat das Bundesinnenministerium ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet. Erntehelfern und anderen Saison-Arbeitskräften wird nach Angaben eines Sprechers von 17.00 Uhr an die Einreise verweigert.
Dies gelte für die Einreise aus Drittstaaten, aus Großbritannien, für EU-Staaten wie Bulgarien und Rumänien, die nicht alle Schengen-Regeln vollumfänglich anwenden, sowie für Staaten wie Polen oder Österreich, "zu denen Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt worden sind". In der Landwirtschaft sind jährlich knapp 300.000 Saisonarbeitskräfte beschäftigt.