Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hofft, dass zur Covid-19-Behandlung bald auch zielgerichtete Medikamente eingesetzt werden können. "Es gibt erste Hinweise, dass bestimmte Medikamente zu helfen scheinen", so der CDU-Politiker in Bild live. Dazu sollten Studien "schnellstmöglich möglich" gemacht werden. Allerdings müsse auch aufgepasst werden, da jedes Medikament auch Nebenwirkungen habe. Es gebe auch in Deutschland bereits Studien, auch zu dem "alten Malaria-Mittel" Resochin (Wirkstoff Chloroquinphosphat) des Pharmakonzerns Bayer. Es gebe aber auch weitere Medikamente, die helfen könnten.
Auf jeden Fall werde deutlich früher ein Medikament als ein Impfstoff auf dem Markt sein, erklärt Spahn, und ist damit auf einer Linie mit vielen Experten. "Die Impfstoffentwicklung ist noch mal herausfordernder. Das Malaria-Medikament kennen wir seit Jahren und Jahrzehnten. Da kennen wir Wirkungen und Nebenwirkungen". Diese Wirkungen und Nebenwirkungen müsse man nun neu abwägen.