Letztes Update:
20200608123633

06:10
03.04.2020
Die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise lassen die Fahrgastzahlen im Nahverkehr einbrechen. "Wir haben 80 bis 90 Prozent weniger Fahrgäste", sagt Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff der Deutschen Presse-Agentur. Die Verkehrsunternehmen setzt das zunehmend wirtschaftlich unter Druck. 
Bei den Bartickets wie Einzelfahrscheinen und Monatskarten seien die Verkäufe um 70 bis 90 Prozent eingebrochen. Sie machen sonst etwa die Hälfte aller Ticketeinnahmen aus.  "Für viele Verkehrsunternehmen sind die wirtschaftlichen Folgen durch wegbrechende Fahrgeldeinnahmen schon jetzt verheerend", so Wolff. Es müsse dringend geklärt werden, wie der Verlust ausgeglichen werde.

05:52
03.04.2020
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bestätigt ihre bisherige Bewertung der US-Kreditwürdigkeit trotz der Belastungen durch die Corona-Krise. Die Bonität werde weiterhin mit der zweitbesten Note "AA+" bewertet, teilt S&P mit. Der Ausblick für das Rating sei unverändert stabil. Die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten werde zwar durch die hohe Staatsverschuldung und das Haushaltsdefizit eingeschränkt. Beides werde sich durch die wirtschaftlichen Belastungen wegen der Corona-Krise in diesem Jahr weiter verschlechtern, bevor über die kommenden drei Jahre eine moderate Verbesserung in Sicht sei.
Der Ausblick für das Rating bleibe aber stabil, da die beispiellosen fiskalischen und geldpolitischen Stützungsmaßnahmen der USA den durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Abschwung begrenzen werden. Das werde auch den Boden für eine wirtschaftliche Erholung im Jahr 2021 vorbereiten.

Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen aufbereitet. Foto: Hendrik Schmidt, dpa