Letztes Update:
20200608123633

07:43
02.04.2020
Deutsche Krankenhäuser verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Versorgungsdichte mit Intensivbetten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, geht dies aus einem Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) auf Grundlage verschiedener Erhebungen in zehn ihrer Mitgliedstaaten aus den Jahren 2013 bis 2020 hervor. Demnach kamen in Deutschland 33,9 Intensivbetten auf 100.000 Einwohner.

In der aktuellen Corona-Krise sollen die Kapazitäten aber erweitert werden. Auch Österreich (28,9) und die USA (25,8) weisen den Angaben zufolge eine vergleichsweise hohe Dichte auf. Deutlich geringer waren die Kapazitäten in den gegenwärtig besonders stark von der Pandemie betroffenen Ländern Spanien mit 9,7 und Italien mit 8,6 Intensivbetten je 100 000 Einwohner.

12:31
02.04.2020
UPDATE | Seit Montag können Länder Bundesmittel in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro abrufen, um Zuschüsse für kleine Firmen und Selbstständige schnell und unbürokratisch auszuzahlen. Doch wegen des großen Ansturms kommt die Auszahlung langsam in Gang. Einer Länderumfrage der Deutschen Presse-Agentur zufolge wurden bis gestern Abend in zehn Bundesländern mehr als 118 000 Anträge bewilligt. Hinzu kommen noch 300.000 Anträge, die allein in Nordrhein-Westfalen bis zum Vormittag bewilligt wurden. Mindestens vier Milliarden Euro flossen bereits bisheran in Existenznot geratene Unternehmen.
 In dreizehn Bundesländern summiert sich die Anzahl der bei den zuständigen Landesförderbanken eingegangenen Anträge auf mehr als 964.000 Euro. Nach ersten Meldungen aus den Ländern zeichnet sich ab, dass besonders Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler die Hilfen in Anspruch nehmen.

Nur wenige sind am Jungfernstieg unterwegs während Polizeibeamte die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus kontrollieren. Foto: Christian Charisius/dpa