Hamburg will mit Bußgeldern schnell und spürbar Verstöße gegen die Auflagen bestrafen. Das sagt Innensenator Andy Grote im Gespräch mit Sender NDR 90,3. Die meisten Hamburger hielten sich sehr gut an die geltenden Regeln, aber es gebe täglich eine etwa dreistellige Zahl an Verstößen. Der Hamburger Senat will laut NDR die neue Verordnung zur Pandemie mit den Bußgeldern noch heute beschließen, sie könnte dann morgen in Kraft treten.
Laut der "Bild"-Zeitung werden 150 Euro fällig bei Nichteinhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern in der Öffentlichkeit oder beim Betreten von Spielplätzen. Wer sogenannte Corona-Partys abhalte, muss laut dem Blatt dann 1000 Euro zahlen. Ungenehmigte Ladenöffnungen würden demnach mit 2500 Euro und die Öffnung von Speiselokalen mit 4000 Euro geahndet. Wer mehrfach erwischt werde, dem drohten Strafen von bis zu 25.000 Euro.