Der
Mangel an Klopapier in der Corona-Krise hat
auch in Australien ein Problem verschärft: Die
Rohre verstopfen, weil die Leute anderes Material nutzen. Die Wasserbehörde von Sydney meldet für den Monat März
22 Prozent mehr an Verstopfungen. Das liegt demnach daran, dass mehr
Feuchttücher und andere Materialien auf der Toilette genutzt werden - diese sollte man nicht herunterspülen. Die Zunahme an Blockaden hängt laut Behörde mit dem Toilettenpapier-Mangel während der Pandemie zusammen.
Wenn die Leute etwas anderes als Klopapier nutzen, sollten sie das in einen Abfalleimer werfen, nicht in die Toilette, wie ein Kundenmanager der Wasserbehörde von Sydney erklärt. Sonst kann es teuer werden. Ein Bewohner von Sydney musste demnach umgerechnet
8900 Euro für Klempnerarbeiten ausgeben, weil die Rohre durch Feuchttücher verstopft waren.